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Donnerstag, 14. Mai 2009

Was in der Stadt vermutlich nicht weiter bemerkenswert ist, wird bei uns auf dem Land zum Problem: die Beerdigung eines Menschen, der nicht Mitglied einer Kirche war.

Zu Lebzeiten hat sich dieser Mensch sehr für die Jugendlichen im Ort eingesetzt.
Die Jugendlichen haben es ihm gedankt, denn sie haben, nachdem sie viele Hürden gemeistert hatten, die Trauerfeier selbst in die Hand genommen und sie würdig gestaltet.

Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass mich nach 20 Jahren Mutterleben noch eine Aktion meiner Kinder überrascht. Denn zu den Jugendlichen gehören auch meine Söhne. Ich gestehe, dass ich stolz auf sie bin.

(Ich frage mich aber immer noch, ob das auf dem Friedhof wirklich derselbe Sohn war, der zu Hause vor allem durch kleinkindhaftes Verhalten auffällt.)



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Danke für die Erklärung mit den Amseln, so wird’s wohl sein!

Ines Balcik  am  15. Mai 2009



Das ist eine schöne Nachricht, daß die Jugendlichen selbst eine Trauerfeier als Dank ausgerichtet haben!
Klar,das war derselbe Sohn - altersgemäß, nämlich wohl doch schon recht erwachsen.
Zu Hause ist ja Mama, das berühmte “Hotel Mama”... Erinnert mich an das Verhalten junger Amseln. Sie sind flügge und können schon selbständig Futter suchen, aber wenn Mama oder Papa Amsel in die Nähe kommen, dann mimen sie hilflos und sperren die gelben Schnäbel auf. Mama und Papa Amsel füttern aber nicht mehr…

Tabea  am  14. Mai 2009




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