tennis

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Montag, 24. April 2017

Die Zahlen im Titel sind keine neue Trainingsformel mit Erfolgsgarantie. Sie besagen nur, dass ich nun neun Mal einen Halbmarathon in einem Wettbewerb gelaufen bin. Sechs Halbmarathons sind es inzwischen dort, wo ich 2011 meinen ersten Halbmarathon lief: in Nidderau-Eichen.

Auch beim sechsten Lauf dort ist die Waldstrecke im April so schön wie beim ersten. Laufgenuss pur.

Lauffreude

Eine neue PB gibt es nicht (meine HM-Bestzeit lief ich 2012), aber die prominente Starthilfe durch das Ultraläuferpaar Arndt verleiht wunderbare Antriebskraft. :-)

vor dem Start

Qual, Quali, Qualität

Mittwoch, 04. Januar 2017

Ernsthaft trainieren ist etwas anderes als Sport treiben. Mag sein. Mit Leistungssport habe ich nichts am Hut. Ich treibe Sport, weil es mir Spaß macht, weil Sport mich fit und beweglich hält und Ausdauersport mir hilft, meine Gedanken zu sortieren.

Ziele stecke ich mir gerne. Für 2017 stehen ein erster kleiner Triathlon und der dritte Marathon fest auf dem Programm. Ein Halbmarathon wird sicher noch dazukommen. Ein Traum wäre das Schwimmen von Meïs nach Kaş (Infos zum Schwimmen 2016 gibt es dort). Dazu kommt zwischendurch das eine oder andere ITF-Turnier.

ITF 2016

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Marathon Nr. 2

Sonntag, 11. Dezember 2016

Einige Wochen sind seit meinem zweiten Marathon vergangen. Höchste Zeit für einen kleinen Bericht.
Die gute Nac hricht zuerst: Nach dem gemeinsamen CIA-Halbmarathon an der Weinstraße im Frühjahr liefen wir drei (CIA steht für Corinna, Ines, Annette) endlich gemeinsam einen Marathon, und zwar den Marathon in Köln Anfang Oktober. Und wir liefen alle drei ins Ziel. Für Annette war es der erste Marathon, für mich der zweite und für Corinna einer unter sehr vielen.

Marathon Köln 2016

Am Abend vor dem Lauf nehmen wir drei schon mal das Wichtigste am Marathon in Augenschein: den Zieleinlauf in der Nähe des Domes.

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Sport und Philosophie

Freitag, 28. Oktober 2016

Die Türkei glänzte in deutschen Medien in den letzten Monaten nicht durch Geistesblitze. Umso mehr freute mich eine Meldung, die ich noch vor der Frankfurter Buchmesse irgendwo im Netz las: Ein türkisches Magazin, das Sport und Philosophie verbinden will, soll nun auf Deutsch erscheinen. Das machte mich neugierig, denn Sport, Türkei, Philosophie – das schien eine spannende Mischung zu versprechen.

Sport und Philosophie

Und was war die allererste Werbung, die mir in die Hand gedrückt wurde, als ich am ersten Messetag zur Buchmesse kam? Eine Leseprobe von „Socrates“, wie das neue Magazin heißt. Wenn das kein glücklicher Wink des Schicksals war!

Als ich abends endlich dazu kam, in dem Heftchen zu blättern und zu lesen, war es leider vorbei mit dem Glück.

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Schwimmend von Europa nach Asien

Freitag, 30. September 2016

Dardanellenschwimmen, Hellespont Swim, Çanakkale Yüzme Yarışması 2016

Der Tag des Sieges am 30. August ist ein türkischer Feiertag, der an den entscheidenden Sieg 1922 im türkischen Befreiungskampf erinnert.
Seit 30 Jahren wird an diesem Tag ein interkontinentales Schwimmen ausgetragen, das von Eceabat am europäischen Ufer der Dardanellen nach Çanakkale am asiatischen Ufer führt. Das Schwimmen in den Dardanellen von Kontinent zu Kontinent hat eine lange Tradition. Die Amerikanerin Lynn Sherr schwamm dort vor fünf Jahren, in ihrem lesenswerten Buch über die Kulturgeschichte des Schwimmens erzählt sie ausführlich über die Geschichte des Schwimmens ganz allgemein und ihre persönlichen Erfahrungen beim Dardanellenschwimmen und bei ihren Vorbereitungen dafür.

Der Übergang zwischen Asien und Europa hat eine lange und reiche Geschichte. Der persische König Xerxes überquerte die in der Antike Hellespont genannte Meerenge im 5. Jahrhundert v. Ch. auf Schiffbrücken, um gegen die Griechen zu ziehen. Im 17. Jahrhundert ging es Venezianern und Osmanen hier um die Vormacht im Mittelmeer. In der Schlacht von Gallipoli im Jahr 1915 kämpften u. a. viele australische und neuseeländische Soldaten für die Entente gegen die Türken, unvorstellbar viele Soldaten auf beiden Seiten verloren ihr Leben.

Über geschichtliche Fakten hinaus ranken sich um die Meerenge zwischen zwei Kontinenten zahlreiche Mythen. Wohl am bekanntesten ist die tragische Liebesgeschichte um Hero und Leander. Leander, der am asiatischen Ufer wohnt, schwimmt merhmals zu seiner Geliebte am europäischen Ufer, bis er in einer Sturmnacht sein Leben verliert. Daraufhin stürzt sich auch Hero ins Meer. Friedrich Schiller ist einer der Dichter, die eine Ballade über das Liebespaar schrieben: Hero und Leander.
Im Jahr 1820 durchschwamm der britische Dichter Lord Byron die Dardanellen auf den Spuren des mythischen Paares.

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Zurück in die Gegenwart: Vor zwei Jahren schon wollten Sohn 2 und ich nach dem Bosporus auch die Dardanellen durchschwimmen, aber aus diversen Gründen wurde nichts daraus. In diesem Jahr gelang es mir, mich anzumelden und auch wirklich mitzuschwimmen.

Das Anmeldeprozedere ist weniger kompliziert als das fürs Bosporusschwimmen, aber einige Hürden und ein Limit gibt es auch: 500 türkische Schwimmer und Schwimmerinnen werden akzeptiert. Alle anderen Nationalitäten müssen sich über eine Reiseagentur anmelden.
In diesem Jahr starteten letztlich ca. 400 türkische und ca. 50 internationale Sportler und Sportlerinnen, 403 kamen ins Ziel. Darunter auch ich.

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