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Olympischer Rückblick

Donnerstag, 25. August 2016

Die Olympischen Spiele 2016 sind schon Geschichte. So fragwürdig vieles erscheint von Doping bis zu anderen negativen Auswüchsen eines solch gigantischen kommerziellen Ereignisses, so schön ist immer noch die Grundidee eines friedlichen sportlichen Treffens von Menschen aus aller Welt.

Olympischer Rückblick

Hier kommen einige Bemerkungen aus ganz persönlicher Sicht zu meinen Lieblingssportarten Tennis, Laufen, Schwimmen.

Tennis:
Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele war eine türkische Tennispielerin im Dameneinzel dabei. Çağla Büyükakçay, die im Frühjahr ihren ersten WTA-Titel feiern konnte, ging dank einer Wildcard der ITF an den Start. Leider kam sie über die erste Runde nicht hinaus, verlor aber denkbar knapp in drei Sätzen gegen die Russin Ekaterina Makarova, die sich in der dritten Runde der Tschechin und späteren Bronzemedaillengewinnerin Petra Kvitova geschlagen geben musste.
Ebenfalls dank einer ITF-Wildcard am Start war Ons Jabeur aus Tunesien, ein weiteres Land, das nicht zu den üblichen Herkunftsländern von Tennisspielerinnen gehört. Auch Ons Jabeur verlor in drei engen Sätzen bereits in der ersten Runde gegen eine Russin, und zwar gegen die spätere Viertelfinalistin Daria Kasatkina.

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Blick ins Hirn einer Freizeitsportlerin

Samstag, 02. Juli 2016

Vor einiger Zeit habe ich Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede* von Haruki Murakami gelesen. Vieles von dem, was er darin über das Laufen schreibt, kann ich gut nachvollziehen – auch wenn uns schriftstellerisch und läuferisch Welten trennen.

In einer Hinsicht aber habe ich eine ganz andere Meinung: Tennis liebe ich genauso wie das Laufen. Warum, das zeigt die folgende sorgfältig angefertigte Illustration.

Lauf-Tennis-Hirn

Der Reiz beider Sportarten liegt in ihren jeweiligen Paradoxen.

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Erste türkische WTA-Siegerin

Freitag, 29. April 2016

Das letzte Wochenende war zweifellos ein Meilenstein für Tennis in Deutschland: Angelique Kerber verteidigte ihren Titel beim Porsche Tennis Grand Prix, noch dazu in einem erstmals rein deutschen Finale, und zwar gegen die in ihrer zweiten Karriere neu erstarkte Laura Siegemund. Genügend Grund zum Jubel für beide Spielerinnen – und für die deutschen WTA-Fans. Die dürfen sich außerdem darüber freuen, dass zurzeit neun deutsche Spielerinnen unter den Top 100 zu finden sind.

Außer ausgesprochenen Tennisfans dürfte das kaum jemand mitbekommen haben, auch wenn das Finale immerhin im SWR gezeigt wurde. Die magere Berichterstattung über Frauensport ist ein Thema für sich.

Dass am selben Wochenende in Istanbul zwei türkische Tennisspielerinnen Geschichte schrieben, dürften noch weniger Menschen in Deutschland mitbekommen haben. Ich hoffe, dass ich nicht der einzige deutsch-türkische Tennisfan bin, der sich riesig gefreut hat über den Sieg von Çağla Büyükakçay. Sie siegte im Finale gegen Danka Kovinić aus Montenegro und ist damit die erste türkische Gewinnerin eines Einzeltitels in der Geschichte des WTA-Profitennis und erstmals in die Top 100 der Weltrangliste aufgestiegen.

Cagla Buyukakcay (18955109209)

Eine weitere türkische Tennisspielerin sicherte sich in Istanbul den Titel im Doppel: Ipek Soylu an der Seite ihrer rumänischen Partnerin Andreea Mitu.

Ein optimales Wochenende also auch für türkische Tennisfreunde. Und vielfacher Grund zum Jubel für eine deutsch-türkische Tennisfamilie!

Frühlingsläufe

Freitag, 22. April 2016

Nach fünf Jahren wurde es Zeit für etwas Neues: Nicht der Halbmarathon in Nidderau-Eichen stand diesmal auf meinem Laufprogramm im April, sondern der Halbmarathon Deutsche Weinstraße, gefolgt vom Halbmarathon Belgrad.

An der Weinstraße lief ich als Teil des CIA-Teams mit meinen Lauffreundinnen Corinna und Annette. Spaß hat’s gemacht, wie deutlich zu sehen ist:
CIA

Beste Laufvoraussetzungen also: gut gelaunte und motivierte Freundinnen, eine wunderschöne Strecke, passend dazu sonniges, aber nicht zu heißes Wetter, reibungslose Organisation der gesamten Veranstaltung und entlang der Strecke sehr viele anfeuernde Zuschauer.

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Grand Slam

Sonntag, 21. Februar 2016

Einige Wochen ist es bereits her, dass Angelique Kerber die Australian Open gewann und damit ihren ersten Grand-Slam-Titel. (Nebenbei ist das der erste Grand-Slam-Titel einer deutschen Tennisspielerin, seit Steffi Graf 1999 die French Open gewonnen und damit ihren 22. Slam-Titel errungen hatte.)  Viel ist seitdem geschrieben worden über Angelique Kerber, die sonst das Rampenlicht eher scheut. Angesichts ihres großartigen Erfolgs auch in diesem unscheinbaren Blog: Herzlichen Glückwunsch!

Angelique Kerber (18442490512)

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