Halbmarathon Nr. 3
Wer langsamer läuft, hat mehr von der Strecke. 27. Nidderauer Waldlauf
Die Voraussetzungen sind prima bei meinem dritten Start in Nidderau-Eichen: Die Sonne lässt sich blicken, es ist weder zu heiß noch zu kalt, keine Wehwehchen, die der Rede wert wären.
Zunächst laufen die Jüngsten 1 km:
Beim Start zum Halbmarathon bin ich noch mittendrin:
Saisonvorbereitung
Tagsüber bleibt es wieder länger hell. Das bedeutet, dass wir Hobbytennisspieler in den Startlöchern für die Außensaison stecken – auch wenn die erst Ende April offiziell beginnt. Hinter den Kulissen ist die vorfreudige Spannung bei vielen jedenfalls schon deutlich spürbar. Tennis ist eben doch die schönste Nebensache der Welt.
Während ich mich einstweilen auf wenige Tennisstunden in der Halle beschränken muss, verfolge ich umso lieber die Ergebnisse der deutschen WTA-Profis. Vor fast einem Jahr fiel die Bilanz der deutschen Damen erfreulicher aus.
Sportliche Pläne 2013
Ein Bekenntnis vorneweg: Trainigspläne mag ich nicht. Sport ist für mich Spaß an der Freude, das ist alles. Das schließt nicht aus, dass ich ständig Pläne schmiede und sehr wohl persönliche Trainingsziele im Auge habe – die ich nicht durch sklavisches Abarbeiten strikter Trainingseinheiten anstrebe. Ich nehme mir jedes Jahr einige Wettkämpfe vor, auf die ich mich freue und auf die ich hinarbeite – gezielt planlos, planlos gezielt. Amateur eben im besten Wortsinn.

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit für eine kleine Bilanz, bevor das neue Sportjahr beginnt.
Champions-Tiebreak
Eine Tenniserzählung von Peter Rudolph
Mit einer Rechtschreibfrage fing es an: Wie schreibt man Champions-Tiebreak? Darüber tauschte ich mich vor einiger Zeit mit Texttreff-Kollegin Antje Winkler aus und lernte dabei zweierlei: Tiebreak steht im Duden (ich hielt Tie-Break für die gängige Schreibweise) – und, wichtiger: Ein Tennisroman aus Deutschland war in Sicht!
Tennislehrbücher gibt es wie Sand am Meer, erzählende Tennisbücher sind dagegen selten. Fast schon als Klassiker gilt die Erzählung Die Tennisspieler des schwedischen Philosophie- und Literaturprofessors Lars Gustafsson, erstmals erschienen im Jahr 1977. Die Erzählung spielt in den USA – wie offenbar die Mehrzahl der Tennisromane. Für etwas Aufsehen unter Tennisfans sorgte, als Martina Navratilova, eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen überhaupt, Ende der 1990er Jahre mit Koautorin Liz Nickels zwei Krimis veröffentlichte: “Spiel, Satz und Tod” und “Bei Aufschlag Mord”. Literarisch anspruchsvoller geht es bei David Foster Wallace um Tennis, und zwar in seinem viel gepriesenen Roman Unendlicher Spaß.
Inzwischen ist Champions-Tiebreak von Peter Rudolph erschienen und ich habe das Buch gleich gelesen.
Laufen mit Metronom
Mehr Taktgefühl, bitte!
Meine Kinder werden es gerne bestätigen: Ich bin ein Relikt aus alten Zeiten. Im Sport äußert sich das darin, dass ich möglichst wenig technisches Zubehör benutze. Ich mag Sport um der Bewegung willen! Deshalb liebe ich Laufen und Schwimmen, und selbst die Tennisausrüstung ist überschaubar: Ein Tennisschläger, der mich lange begleitet, genügt.
Nun gut, ganz ohne technisches Equipment mag ich auch nicht sein. Gelegentlich nutze ich die Smartrunner-App, vor allem dann, wenn ich wissen möchte, wie lang eine Laufstrecke ist oder wenn mich meine ungefähre Zeit interessiert. Aber eine Pulsuhr kommt mir nicht an den Körper!
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Foto: © kultor / pixelio.de






