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Das Warten geht weiter

Sonntag, 19. Januar 2014

Keine wirklich positive Überraschung der deutschen Tennisspielerinnen brachten die diesjährigen Australian Open. Die zweite Spielwoche beginnt gerade erst, aber mit Angelique Kerbers Niederlage im Viertelfinale steht bereits fest, dass die deutschen WTA-Profis und mit ihnen die Fans weiterhin auf den ersten Turniersieg im Jahr 2014 warten.

WTA-Tennis

Von acht im Hauptfeld angetretenen deutschen Spielerinnen erreichten immerhin fünf die zweite Runde. Dort verlor Julia Görges, deren starker Erstrundensieg gegen Sara Errani auf mehr hatte hoffen lassen. Ebenso enttäuschend scheiterte Sabine Lisicki in Runde zwei in der Hitze des australischen Sommers. Weniger überraschend kam Annika Becks Niederlage gegen die wiedererstarkte Ana Ivanovic, die im Viertelfinale sogar Serena Williams’ Siegeszug ein Ende bereitete.

Mona Barthel erspielte sich immerhin den Einzug in die dritte Runde, bevor sie, ebenso wie eine Runde später Angelique Kerber, gegen die Italienerin Flavia Pennetta verlor.

Auch im Damendoppel waren die deutschen Hoffnungen sehr schnell beendet. Im Mixed stehen zurzeit noch Anna-Lena Groenefeld und Julia Görges mit ihren Partnern in der zweiten Runde.

Übrigens habe ich schon früh mit einer Neuauflage des Damenfinales 2013 gerechnet. Meine Prognose lautet also: Li Na gegen Victoria Azarenka. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

Wie so oft in den letzten Monaten erwies sich Angelique Kerber also auch bei den Australian Open als die beständigste deutsche Spielerin, das steht fest. Aber sie ist auch eine Spielerin, der man die harte Arbeit hinter den Kulissen der Showplätze anmerkt, so mein sehr subjektiver Eindruck. Jede Profispielerin arbeitet hart – anders kommt man nicht unter die besten hundert Tennisspielerinnen der Welt, daran besteht für mich kein Zweifel. Aber zu den großen Siegen gehört auch eine gewisse Leichtigkeit. Ich weiß nicht, ob man auch die trainieren kann.

Auf jeden Fall wünsche ich einer deutschen Spielerin, dass sie endlich den ganz großen Sprung macht. Womöglich ist der inzwischen am ehesten Annika Beck zuzutrauen, der aktuell Jüngsten unter den besten deutschen Spielerinnen.



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Überraschungen gab es tatsächlich in der zweiten Turnierwoche. Im Finale gewann Li Na gegen Dominika Cibulkova.

Ines  am  25. Januar 2014




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