tennis

» » Ein Tennisball für das Jesuskind

« « Hallensaison

Die Kunst des Schwimmens

Sonntag, 21. Oktober 2012

Tipps für die Schwimmlektüre

Früher habe ich mir kaum Gedanken übers Schwimmen gemacht. Schwimmen gehörte für mich ebenso wie Fahradfahren zu den Grundfertigkeiten, die man in unser Weltgegend normalerweise im Kindesalter lernt. Bahnenschwimmen fand ich ebenso langweilig wie Joggen oder Runden auf dem Sportplatz.

Nun gut, Sportplatzrunden mag ich immer noch nicht. Aber meine Meinung übers Joggen habe ich vor ein paar Jahren geändert, die übers Schwimmen erst seit Kurzem. Die Bahnen im Schwimmbad sind eine Zwischenstufe zum, wie ich finde, viel schöneren Freiwasserschwimmen. Zum Techniktraining eignet sich ein Schwimmbad aber bestens. Und Techniktraining kann ich gebrauchen – in meinen drei derzeitigen Hauptsportarten Tennis, Laufen, Schwimmen.

In den letzten Wochen habe ich mich in Total Immersion gestürzt. Sehr sympathisch finde ich, dass der Autor gerade Tennis zum Vergleich für die technischen Schwierigkeiten beider Sportarten heranzieht! Und dennoch: Wirklich vergleichbar sind die beiden Sportarten nicht.

Die grundlegende Technik mag für Tennis und Schwimmen ähnlich schwer zu erlernen sein. Aber Tennis ist noch komplexer. Denn so gut Technik und Fitness auch sein mögen, Tennis ist und bleibt ein Spiel mit vielen Unbekannten, mit Spielcharakter eben. Gerade das macht Tennis so anziehend. Ich kann letztlich nur so gut spielen, wie mein Spielpartner auf der anderen Seite des Netzes es zulässt. Ja, die Bewegungsabläufe bei den Grundschlägen müssen ebenso gespeichert und automatisch abrufbar sein sein wie die der Schwimmzüge, aber das Timing im Spiel ist eine ganz andere Herausforderung. Ganz zu schweigen von Konzentration, mentaler Stärke – und der Portion Glück, die zu jedem Spiel gehört. Tennistechnik beschäftigt mich schon sehr viel länger als Schwimmtechnik. Aktuell versuche ich, mithilfe von onlinetennisinstruction.com meine Vorhandtechnik zu verbessern – mit mäßigem Fortschritt.

Auf jeden Fall genieße ich, dass ich meinen Sporttick zu meinem Vergnügen pflegen darf und nichts mit Leistungssport zu tun habe. Aber die Eindrücke aus dem Leben der ehemaligen kanadischen Leistungsschwimmerin Leanne Shapton in Wort und Bild finde ich sehr spannend: Meine Jahre als Sportlerin.
Noch mehr interessante Schwimmlektüre aus einer ganz anderen Perspektive hat mir netterweiseeine Freundin geschenkt, nämlich Swim: Why We Love the Water, geschrieben von der amerikanischen Journalistin Lynn Sherr. Das Buch ist nicht nur deshalb spannend, weil die Autorin 2011 die Dardanellen durchschwamm (das steht seit 2011 auf meiner sportlichen To-do-Wunsch-Liste), sondern auch wegen der kulturgeschichtlichen Einblicke vom Schwimmen im alten Ägypten über römische Unterwasserkrieger zu Byron. Wer nicht gleich das ganze Buch lesen möchte, bekommt vielleicht schon durch die Rezension von Hannes Hintermeier mehr Schwimmlust: Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen.

Swim  Swim
 
Durch Total Immersion bin ich nun auf ChiRunning: Die sanfte Revolution der Laufschule gestoßen. Der Winter kann kommen: Ich bin für das Training in meinen Lieblingssportarten bereit.



Kommentare: (per RSS abonnieren)



Name:

Email:

URL:

Persönliche Angaben speichern

Benachrichtigung bei Folgekommentaren

Frische Kommentare


Rubriken


Archiv


Syndizieren


Blog durchsuchen




Beliebte Einträge

Tenniskleider
Das Warten geht weiter
Aquathlon und Duathlon
Tennistaschen
Tennis in Stuttgart II
Schade
Mein erster Halbmarathon
Australian Open
Tennistraining für das Jahr des Schwimmens
Geht doch!