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Marathon Nr. 2

Sonntag, 11. Dezember 2016

Einige Wochen sind seit meinem zweiten Marathon vergangen. Höchste Zeit für einen kleinen Bericht.
Die gute Nac hricht zuerst: Nach dem gemeinsamen CIA-Halbmarathon an der Weinstraße im Frühjahr liefen wir drei (CIA steht für Corinna, Ines, Annette) endlich gemeinsam einen Marathon, und zwar den Marathon in Köln Anfang Oktober. Und wir liefen alle drei ins Ziel. Für Annette war es der erste Marathon, für mich der zweite und für Corinna einer unter sehr vielen.

Marathon Köln 2016

Am Abend vor dem Lauf nehmen wir drei schon mal das Wichtigste am Marathon in Augenschein: den Zieleinlauf in der Nähe des Domes.

Marathon Köln 2016

Frisch und munter und voll motiviert gehen wir am Morgen vom Hotel zum Hauptbahnhof, von wo uns die Bahn zum Start auf der anderen Rheinseite bringt.

Marathon Köln 2016

Mein persönlicher Coach, Fotograf und Lieblingsbegleiter verlässt uns am Bahnhof und startet sein eigenes Marathonprogramm: Besteigung des Doms und Besuch des Römisch-Germanischen Museums.

Marathon Köln 2016

Tja, und dann war da noch der Marathonlauf. Stunden nach dem Start kam ich irgendwann ins Ziel. Nicht so euphorisch wie im Vorjahr beim ersten Marathon und noch dazu fast zwei Minuten langsamer als in Istanbul. Ein bisschen enttäuscht war ich über die Zeit (der Fluch des zweiten Laufs ist das Jagen der Bestzeit, die man im ersten Rennen unweigerlich erzielt): Aber was sind schon zwei Minuten, wenn man wie ich insgesamt über fünf Stunden unterwegs ist? Nichts.

Schwerer wog, dass ich versucht hatte, schneller zu laufen als beim ersten Marathon. Das ging aber nur bis zu km 28 gut, als meine Beine nicht mehr so wollten wie der Kopf. Ich brach völlig ein, legte zwar keine Gehpausen ein, schlich aber meist so langsam vor mich hin, dass jeder Fußgänger schneller war. Selbst der nahende Zieleinlauf weckte mein Lebensgeister zunächst nicht. Aber zum Gück ist auf die Läufersolidarität Verlass! Ein mir völlig unbekannter Läufer, der mich normalerweise auf den letzten Metern überholt hätte, forderte mich auf, vor ihm ins Ziel zu laufen. Ihm habe ich es zu verdanken, dass der Zieleinlauf dann doch noch halbwegs dynamisch aussieht. ;-)

Marathon Nr. 3 im nächsten Jahr darf kommen. Angemeldet bin ich schon!

 



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