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Mein erster Halbmarathon

Montag, 11. April 2011

Fast bereute ich meinen Entschluss, als ich am Samstag am Start stand. Zu viele andere Termine in den letzten Wochen ließen keine Zeit für eine konzentrierte Vorbereitung auf den Lauf. Und dann wachte ich am Laufmorgen auch noch mit Halsschmerzen auf. Und im Startbereich waren lauter supertrainierte Leute zu sehen, die über ihre Fabelzeiten fachsimpelten.
Aber ein Indianer kennt bekanntlich keinen Schmerz, also trat ich an.

Mein Ziel bei Laufwettbewerben ist das Durchhalten und nicht ein neuer Geschwindigkeitsrekord, so trabte ich im herrlichsten Sonnenschein eine Strecke entlang, die meinen Trainingsstrecken sehr ähnelt. Kein Wunder, schließlich fand der Lauf nur wenige Kilometer entfernt statt und führte durchweg durch den Wald, ganz ohne Asphaltstrecken.
Nach 1 Kilometer fragte ich mich ernsthaft, wie ich jemals auf die Idee kam, in einem Wettkampf anzutreten. Nach 5 Kilometern fand ich das Laufen angenehm, blieb bei meinem Schneckentempo und ließ die anderen davonziehen. Nach 18 Kilometern wurden die Beine ziemlich müde. Aber ich wusste zu dem Zeitpunkt genau, dass ich ins Ziel kommen würde. Was sind lächerliche 3,1 km gegen bereits zurückgelegte 18 km?
Wenn auch nicht mehr viele Läuferinnen und Läufer nach mir kamen, habe ich mein Minimalziel erreicht: nicht Letzte werden. ;-)



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Die völlig objektiven ;-) Berichte vom Halbmarathon in Nidderau lese ich erst jetzt mit Vergnügen: hier und hier.

Ines  am  04. November 2011



10 Volkslauftypen: Ich gehöre offenbar zu den Novizen. ;-)

Ines  am  22. August 2011



Achilles’ Verse passen gut: Ist die Zeit erst ruiniert, schlurft’s sich ziemlich ungeniert ;-)

Ines  am  13. April 2011



Ach nee, Ines Balcik ein Indianer?!

Interessant und hilfreich finde ich die Wiedergabe der Gedanken nach jeweils einigen zurückgelegten Strecken. Von außen betrachtet, sind (Marathon)Läufer ja anders als unser eine; dann sieht man, daß sie sich von unser einer eigentlich nur durch das “Ich-mach-weiter”, das Nicht Aufgeben unterscheiden, das Durchhalten eben. Vereinfacht beschrieben, soll keine Minderung der Leistung bedeuten, sondern eher Ermutigung für andere.

Tabea  am  12. April 2011




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